The Wolf of Wallstreet

The Wolf of Wall Street ist vielleicht nicht der beste Film von Martin Scorsese, aber der lustigste.

Die Erzählweise erinnert sehr an Goodfellas – der Protagonist ist gleichzeitig Erzähler. Von Beginn an ist klar, dass der Film mit dem typischen Erzählbogen eines Scoresese Films aufwartet: Charismatischer Typ schafft es schnell nach ganz oben, ist auf mehreren Ebenen süchtig und fällt schließlich ordentlich auf die Schnauze.

Vielleicht liegt es daran, dass es hier weitestgehend nur um Zockerei geht – wenn auch in einem unvorstellbaren Maße. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, nur ein Spiel zu betrachten. Am Ende stehen keine Morde, tragischen Todesfälle, sondern ein paar Jahre Gefängnis.

Der Weg dorthin ist gepflastert mit einem stark und angenehm laut spielenden Leonardi DiCaprio und vielen tollen Nebendarstellern. Der weitestgehende Verzicht auf physische Brutalität tut Wolf of Wall Street dabei sehr gut. Ich jedenfalls wurde über drei Stunden lang sehr gut unterhalten.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

Latest from Film

Coco

Kinobesuch mit der ältesten Tochter – eine der vielen kleinen Weihnachtstraditionen, die

Tatortreiniger – Özgür

Tatortreiniger Heiko Schotte trifft in einer abgelegenen Pension auf die hochschwangere Silke.

Making a Murderer

  Making a Murderer ist eine Dokumentarserie auf Netflix, die einen Mordfall in

Transparent

Transparent ist die beste Serie, die ich bisher im Rahmen der Amazon Originals

The Get Down

Und noch ein Trailer fiel gestern aus der Netflix CES 2016 Keynote. The Get
Ab nach oben