Thrombose

Wie mir eine Thrombose diagnostiziert wurde und was meine Tochter daraus machte.

Spritze

Im Januars-Rückblick erwähnte ich bereits Schmerzen in meiner linken Wade. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch, dass es sich um eine Sportverletzung handeln würde. Ein gezerrter Muskel oder eine entzündete Sehne vielleicht.

Nun, kurz darauf wurden die Schmerzen deutlich schlimmer. Meine Unterschenkel war stark angeschwollen und hätte einem Elefanten als Prothese dienen können, ich konnte kaum auftreten. Ich bekam einen Notfalltermin beim Orthopäden, der mich direkt ins Krankenhaus schickte.

Thrombose also. Offenbar habe ich das Bein eines 70-jährigen Kettenrauchers. Seitdem darf ich mir jeden Morgen selbst eine Spritze in den Bauch pusten. Ich kann das jetzt sehr gut. Falls ihr mal eine Spritze in den Bauch braucht – ich bin da euer Mann. Sexy Kompressionsstrümpfe aus dem Sanitätshaus gab es dazu. Die Schmerzen sind jetzt nach ein paar Wochen glücklicherweise wieder komplett abgeklungen, mein Bein funktioniert wieder soweit so wie es soll. Trotzdem werde ich mindestens ein halbes Jahr mit dieser Geschichte zu tun haben.

Die Tochter hat meinen Gesundheitszustand äußerst detailgetreu skizziert.

Die Tochter hat meinen Gesundheitszustand äußerst detailgetreu skizziert. Man beachte, wie die Spritze anzusetzen ist.

Nun bin ich allerdings kein 70-jähriger Kettenraucher – das zeigen auch alle Folgeuntersuchungen, es ist soweit alles in bester Ordnung. Trotzdem mache ich mir Gedanken, denn auch wenn es nur eine Woche war – es ist wirklich unangenehm, nicht gehen oder sich nur eingeschränkt bewegen zu können. Es ist eine Sache, keine Lust auf Sport zu haben. Keinen Sport mehr machen zu dürfen, aus gesundheitlichen Gründen, eine ganz andere.

Glücklicherweise ist das bei mir nicht der Fall. Ich werde das Bein noch eine Zeit lang schonen, bis ich wirklich gar nichts mehr merke. Dann werde ich sehr langsam und behutsam daran arbeiten, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Schon vor der Thrombose stand außerdem das Thema Ernährung auf meinen Zettel für diese Jahr. In den nächsten Quartalszielen dürfte das Thema einen Slot bekommen.

Ich bin jedenfalls froh, dass letztlich alles so glimpflich verlief. Und hoffe, dass meine Lieben und ihr alle von vergleichbaren Wehwehchen, Diagnosen, Verletzungen und Krankheiten verschont bleibt. Und ich auch.

So beginnt es also ;)

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2 Comments

  1. Hallo, lieber Mensch.

    Meine Güte, das hätte schief gehen können. Gute Besserung! Pass auf Dich auf. :)

    Liebe Grüße

    Herr Martinsen

    Antworten

  2. Oh ja, auch aus der Guten Stube ganz viele gute Besserungswünsche auf diesem Weg. Vor einer Thrombose habe ich immer schon schrecklich Angst. Warum weis ich auch nicht so genau. Hab noch nie eine gehabt. Aber wenn ich jetzt mal glaube, das ich vielleicht eine hätte kann ich dich ja vielleicht mal um Rat fragen. Nein, nein, ich bin kein Hypochonder.

    Weiterhin alles Gute und schnellste Genesung.
    LG, Katrin

    Antworten

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