Kinobesuch mit der ältesten Tochter – eine der vielen kleinen Weihnachtstraditionen, die sich bei uns herauskristallisieren.

Nun ja, da just diese Woche der neue Film von Pixar, Coco anlief, nutzten wir natürlich direkt die Gelegenheit.

Leider hat mich der Film nicht so gepackt wie Alles steht Kopf vor ein paar Jahren – bis heute einer meiner Lieblings-Animationsfilme. Vielleicht werden in Coco einfach zu viele Themen verhandelt: Mexikanische Kultur, Musik, Geisterwesen, Familie, das Reich der Toten. Aus jedem der Themen hätte man bestimmt einen tollen Film machen können. So wird alles nur angerissen und in einem überraschend komplexen Plot zusammengerührt. Die besseren Pixar-Filme haben mit weniger mehr erreicht.

Doch selbst ein mäßiger Film der Edel-Disneyschmiede ist besser als die meisten anderen Kinder- und Animationsfilme. Da wären die Detailverliebtheit, beeindruckende Produktionsqualität, lustige Skellette und ein rührendes Ende – bei unseren Advents-Kinobesuchen haben wir schon deutlich schlechtere Filme gesehen.

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Hi, ich bin Moritz. Parole Peng ist der Ort, an dem ich Dinge ins Internet schreibe, spreche oder wild gestikuliere. Gerne über Musik, Filme und Serien, Bücher, Spiele und Netzthemen, die mir über den Weg laufen. Oder über Dinge, die mir abseits des Wegs begegnen.

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