Ich habe heute meine erste Begegnung mit Guster gemacht. Und das ist ein ziemliches Kunststück, wenn man bedenkt, dass die Band aus Boston, Massachusetts stammt. Und dort 1999 ihr drittes Album Lost and Gone Forever veröffentlichte – also just zu genau der Zeit, in der ich selbst für ein Schuljahr etwa eine Stunde von Boston entfernt lebte.

Und vielleicht gefällt mir deshalb das Album auch so gut. Es erinnert mich an diese Zeit, und diese Zeit hat etwas grundlegend gutmütiges mit Lost and Gone Forever gemeinsam. Zunächst einmal die vielen freundlichen summbaren Melodien, die die Platte durchziehen. Die auffällige Nutzung von Percussion, für die Guster bekannt ist. Und obwohl jeder Song direkt im Kopf ist, werden sie nicht langweilig. Instrumente kommen hinzu, neue Details sind zu hören. 44 Minuten, die immer schneller vorbei sind als ich erwartet hätte.

Ein echter Golden Retriever unter den Platten.

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Hi, ich bin Moritz. Parole Peng ist der Ort, an dem ich Dinge ins Internet schreibe, spreche oder wild gestikuliere. Gerne über Musik, Filme und Serien, Bücher, Spiele und Netzthemen, die mir über den Weg laufen. Oder über Dinge, die mir abseits des Wegs begegnen.

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