Die Vorsätze 2019

Meine Vorsätze sind eigentlich seit mehreren Jahren die gleichen. Letztlich geht es darum, Gewohnheiten aufzubauen, was leider nicht immer nachhaltig klappt. Letztes Jahr war ich beispielsweise recht viel laufen. Das Problem ist aber, dass nach mehreren Monaten regelmäßigen Laufens dann irgendwann doch wieder diese eine Woche kommt, in der es nicht klappen will, zum Beispiel aus Krankheit oder wegen Reisen. 

Nach solchen Unterbrechungen gehe ich leider immer noch zu selten zur eingeübten Tagesordnung über, sondern verfalle in ältere Verhaltensmuster. Nicht gut, aber daran kann man ja arbeiten.

Laufen gehen und ordentlich ernähren

Zumindest bin ich inzwischen recht gut darin, zu identifizieren, wie einzelne Verhaltensweisen voneinander abhängen. Gehe ich morgens beispielsweise nicht Laufen, nehme ich es auch mit er Ernährung nicht so genau. Da hängt vieles zusammen. Insgesamt liegt es aber auch daran, dass ich kurzfristig zu streng mit mir bin.

Verteilt man meine Laufzeiten von 2018 auf das ganze Jahr, war ich etwas jeden 3. Tag laufen. Damit wäre ich schon sehr zufrieden, das Problem ist halt, dass ich in manchen Wochen jeden Tag laufen gehe und dann wieder für mehrere Wochen gar nicht.

2019 wird es also darum gehen, das Thema Ernährung und Sport möglichst konstant anzugehen. Fehler und Rückschläge gehören dazu, wichtig ist nur, dass man sich nicht davon beirren lässt und dran bleibt.

Weiter mehr Musik hören und verarbeiten

Letztes Jahr hat es mit dem mehr Musik hören tatsächlich schon sehr gut geklappt. Grob geschätzt habe ich 2018 rund 500 Alben gehört, das ist für meine Verhältnisse schon sehr ordentlich. Geholfen hat dabei, einige konkrete Listen „abzuhören“, so dass immer klar war, welches Album als nächstes an der Reihe ist. 

Andererseits geht das auch ein wenig zu Lasten der Hörintensität, ich höre zwar recht viel, aber nicht immer mit der nötigen Aufmerksamkeit. Aber ich finde das okay, mehr Musik hören hat mein Leben definitiv schöner gemacht – auch wenn die Musik manchmal zur Hintergrunduntermalung degradiert wird. 

Wenn ich mir für 2019 noch etwas wünsche, dann das Gehörte noch etwas besser zur verarbeiten, zu kartografieren, damit sich das im Geist festigt und nicht einfach so wegplätschert. Eine Möglichkeit könnte sein, mehr im Blog darüber zu machen. Aber da will ich nicht zu viel versprechen, wenn es so weitergeht wie 2018 wäre ich schon sehr zufrieden.

Arbeit fokussierter erledigen

Im Job haben sich letztes Jahr ein paar schöne Entwicklungen ergeben. Ich arbeite inzwischen an sehr spannenden Projekten und trage mehr Verantwortung. Das bringt mit sich, dass meine Arbeit zu größeren Teilen aus Projektmanagement und weniger klassischem Tagesgeschäft besteht und ich Führungsaufgaben übernehme.

Weniger klassisches Tagesgeschäft hat aber auch zur Folge, dass ich noch mehr auf sinnvolles Zeitmanagement und vor allem fokussierte Arbeit achten muss. Ein fokussierter Arbeitstag entlässt mich mit einem guten Grundgefühl. Wenn das nicht klappt, trage ich Themen nach dem Feierabend noch im Kopf rum, ich werde entscheidungsmüde und das ist suboptimal.

In der ersten Jahreshälfte gilt es zudem, ein recht umfangreiches Projekt zu stemmen, da ist es wichtig, die vorhandene Zeit möglichst effizient zu nutzen und sich gleichzeitig nicht zu verschleißen.

Und sonst so?

2019 wird nach langer Zeit das erste Jahr, indem kein größerer Einschnitt ansteht (kein Jobwechsel, kein Umzug, kein Nachwuchs). Das richtet den Blick mehr auf die Gestaltung des Alltags. 

In der zweiten Jahreshälfte möchte ich mir vielleicht mal ein neues Hobby zulegen – in dem Alter ist man ja jetzt. Das fehlt mir irgendwie. Ich habe unterschiedliche Interessen, aber ich würde damit gerne aktiv mehr machen. 

Vielleicht wird es mit Inhalten im Netz zu tun haben, vielleicht mit Musik – mal sehen. In der zweiten Jahreshälfte werde ich mir dazu mehr Gedanken machen.

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